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Tomatensaft – nicht nur über den Wolken ein Genuss

Tomatensaft schmeckt aufgrund des niedrigen Luftdrucks, hoch über den Wolken, vielen Menschen besser, als auf der Erde. Doch auch wenn man nicht fliegt, Tomatensaft schmeckt nicht nur als Bloody Mary.

Damit ein unbeschwerter Genuss von Tomatensaft gewährleistet ist, wurden 20 verschiedene Säfte aus Tomatenkonzentrat und Direktsaft getestet. Das Positive zuerst: In keinem Saft wurden  Rückstände von Pestiziden nachgewiesen und auch sensorisch schnitten die meisten gut ab.

 

Fehlendes Aroma

 

Bei den meisten Säften wurde festgestellt, dass sie nicht im erforderlichen Umfang rearomatisiert wurden. Eine Rearomatisierung ist dann erforderlich, wenn ein Konzentrat hergestellt wird. In der Herstellung verliert der Saft an Aroma, was dem Konzentrat bei der Zurückverdünnung mit Trinkwasser wieder zugeführt werden muss. Laut Fruchtsaftverordnung soll so gewährleistet werden, dass Direktsaft und Saft aus Konzentrat aromatisch vergleichbar sind.

Damit der Endverbraucher diese fehlenden Aromastoffe nicht bemerkt, werden den Tomatensäften aus Konzentrat andere geschmacksändernde Zutaten zugefügt. Hier greift der Hersteller zu Zitronensaft, Zitronensaftkonzentrat und auf Salz zurück, um diese fehlenden Aromen zu kaschieren.

 

Zu niedriger Brix-Wert

 

Der Brix-Wert ist das Maß, in dem die Menge an gelösten Trockensubstanzen angegeben wird. Liegt dieser unter dem Wert von 5,0 ist der Saft zu Wässrig. Diese Werte, die von der Code of Practice der European Fruit Juice Association (AIJN)  empfohlen werden, sind zwar nicht rechtlich vorgeschrieben, jedoch macht es für den Endverbraucher geschmacklich einen großen Unterschied, wenn der Brix-Wert bei 5,0 oder höher liegt. Denn erst ab einem Brix-Wert von 5,0 und höher schmeckt der Tomatensaft wie er soll: fruchtig, herzhaft und würzig.

 

Faule Früchte – wenn der Ergosterol- Wert zu hoch ist

 

Ergosterol ist ein Stoff der in vielen Lebensmittel natürlicherweise vorkommt. Er wird durch Schimmelpilze gebildet. Bei Brot, Backhefe oder schimmelgereiftem Käse, ist Ergosterol ein erwünschter, positiver Zusatz. Jedoch kann sich Ergosterol auch negativ auf Lebensmittel auswirken. So wird Ergosterol auch in Früchten gebildet, wenn diese bereits faulen. Bei Tomatensäften ist ein hoher Anteil von Ergosterol ein Hinweis darauf, dass aufgeplatzte Früchte für den Saft verwendet wurden.

 

 

Lycopin – hält frisch und ist gesund

 

Bei Lycopin handelt es sich um den roten Farbstoff bei Tomaten, dieser wirkt antioxidantisch. Besonders in reifen Früchten ist dieser Farbstoff in großen Mengen enthalten, d.h. ein hoher Gehalt an Lycopin ist ein Indikator dafür wie viele reife Früchte verwendet wurden.

 

Die bilacon GmbH ist ihr verlässlicher Partner

 

Sie möchten bei Ihrem Tomatensaft den Brix-Wert, Ergosterol- und Lycopingehalt bestimmen? Unser Fachpersonal der Chemisch-Physikalischen Abteilung unterstützt Sie mit langjähriger Expertise und steht Ihnen gerne beratend zur Seite.

 

Möchten Sie mehr über unsere Dienstleistungen erfahren oder haben Sie weitere Fragen? Unser Experte hilft Ihnen gerne weiter.

 

Nicole Schröer
nicole.schroeer@tentamus.com
+49 30 206 038 133

 


Quelle: Ökotest

Source: https://www.bilacon.de/tomatensaft-test/

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