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bilacon bietet neue Bestimmungsgrenze für Glyphosat in Bier

Bei Glyphosat handelt es sich um ein Pflanzenschutzmittelwirkstoff zur Bekämpfung von Unkraut, welcher in der EU bis 2022 genehmigt ist. Laut der Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation ist Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“ für Menschen. Das BfR jedoch beurteilt Glyphosat bei sachgerechter Verwendung als nicht krebserzeugend.

 

Glyphosat in Bier

 

Bei einer Überprüfung wurden in mehreren Bieren geringe Rückstände von Glyphosat gefunden. Es wird vermutet, dass der Wirkstoff durch das verwendete Getreidemalz oder den Hopfen in das Bier gelangt. Beim Anbau von Hopfen wird Glyphosat zwar eingesetzt, aber die Hopfendolden werden nicht behandelt. Daher ist es wahrscheinlicher, dass der Wirkstoff über das Getreidemalz in das Bier gelangt. Beim Getreideanbau wird Glyphosat seit den 70igern verwendet und Malz wird aus Gerste oder Weizen hergestellt.

 

Niedrigere Bestimmungsgrenzen für Glyphosat

 

Die bilacon kann ab sofort Glyphosat mit niedrigeren Bestimmungsgrenzen akkreditiert nachweisen, sodass schon sehr kleine Spuren von Glyphosat in Bier aufgezeigt werden können.

So können wir einen Nachweis im Spurenbereich mit

  • einer Bestimmungsgrenze von 0,02 µg/L
  • und einer Nachweisgrenze von 0,01 µg/L

ermöglichen.

 

Ergebnisbewertung

Für Glyphosat – Rückstände in Bier sind keine gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte in der VO EU 396/2005 geregelt. Über die vom BfR erhobenen Vearbeitungsfaktoren ist jedoch eine Bewertung der Rückstände über die Rückstandshöchstgehalte für Braugerste möglich.

 

Möchten Sie mehr über unsere Dienstleistungen erfahren? Wenden Sie sich direkt an unseren Experten, wir helfen Ihnen gerne weiter:

Roy Sperling
roy.sperling@tentamus.com
+49 30 206 038 320

 

24.09.2020

Source: https://www.bilacon.de/bestimmungsgrenze-glyphosat-bier/

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